Gemeinsamer Gottesdienst der christlichen Kirchen & Gemeinden
22. Juni 2025 – Schlossplatz Oranienburg

LEBEN ist MEHR

Zum Gottesdienst

Seit vielen Jahren gehört es zum Stadtfest dazu, dass die Christen aus und um Oranienburg herum einen festlichen Gottesdienst feiern. Aus den verschiedenen Kirchen und Gemeinden finden sich Menschen zusammen, um gemeinsam Gott zu loben, zu ihm zu beten und auf sein Wort zu hören. Dieser Gottesdienst ist bewusst überkonfessionell/ökumenisch gehalten und wird von den Mitgliedern der verschiedenen Kirchen und Gemeinden gestaltet. 

Wir freuen uns, dass Sie mit uns gemeinsam hier vor unserem Oranienburger Schloss diesen Gottesdienst feiern und wünschen uns allen eine fröhliche und gesegnete Stunde.

Gottesdienstgestaltung

Leitung: Anne Schuhmacher, Günter Born
Predigt: Sebastian Meys

Musik: Musiker aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden


Lebensgrund

Ich glaube an den Vater im Himmel,
den Schöpfer, der der Welt Leben gibt,
allmächtig und barmherzig und gnädig,
der seine Kinder unendlich liebt.

Darauf verlass ich mich, darauf vertraue ich.
Ich bin mit Gott im  Bund, das ist mein Lebensgrund.

Ich glaube an den Sohn, Jesus Christus,
ganz Gott und doch ganz Mensch, so wie wir.
Am Kreuz gestorben und auferstanden.
Er ist der Herr, sein Reich ist schon hier.

Ich glaube an die Kraft seines Geistes,
der uns lebendig macht und befreit.
Der uns zusammenführt als Gemeinschaft,
der Leben gibt bis in Ewigkeit.


Wie ein Fest nach langer Trauer

Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht.
Ein offnes Tor in einer Mauer, für die Sonne auf gemacht.
Wie ein Brief nach langem Schweigen,
wie ein unverhoffter Gruß.
Wie ein Blatt an toten Zweigen ein-ich-mag-dich-trotzdem-Kuss.

So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung, so ist vergeben und verzeihn.

Wie ein Regen in der Wüste,frischer Tau auf dürrem Land.
Heimatklänge für vermisste, alte Feinde Hand in Hand.
Wie ein Schlüssel im Gefängnis,
wie in Seenot – Land in Sicht.
Wie ein Weg aus der Bedrängnis
wie ein strahlendes Gesicht.

Wie ein Wort von toten Lippen,
wie ein Blick der Hoffnung weckt.
Wie ein Licht auf steilen Klippen,
wie ein Erdteil neu entdeckt.
Wie der Frühling, der Morgen,
wie ein Lied wie ein Gedicht.
Wie das Leben, wie die Liebe,
wie Gott selbst das wahre Licht


gemeinsame Lesung: Psalm 23

Der Herr ist mein Hirt, /
mir fehlt es an nichts:

Er bringt mich auf saftige Weiden /
und führt mich zum Rastplatz am Wasser.

Er schenkt mir wieder neue Kraft. /
Und weil sein Name dafür steht, /
lenkt er mich immer in die richtige Spur.

Selbst auf dem Weg durch das dunkelste Tal, /
fürchte ich mich nicht, /
denn du bist bei mir. /
Dein Wehrstock und dein Hirtenstab, /
sie trösten und ermutigen mich.

Vor den Augen meiner Feinde /
deckst du mir einen Tisch, /
nimmst mich herzlich in Empfang /
und schenkst mir den Becher voll ein.

Nur Güte und Liebe verfolgen mich jeden Tag, /
und ich kehre für immer ins Haus des Herrn zurück.


Anspiel (EFG Oranienburg)


This little Light of Mine

This little light of mine: I’m gonna let it shine.
This little light of mine: I’m gonna let it shine.
This little light of mine: I’m gonna let it shine,
let it shine, let it shine, let it shine.

The light that shine is the light of love,
shines the darkness from above.
It shines on me and it shines on you
and shows what the power of love can do.
I‘m gonna shine my light bright and clear,
I’m gonna shine my light far and near.
When there is a corner in this land
I’m gonna let my little light shine.


Predigt – Sebastian Meys


Farbe kommt in dein Leben

Leben sollte mehr sein als nur Arbeit, Schlaf und Essen.
Das leuchtet vielen ein, doch auf viele trifft es zu.
Sie leben ihren Alltag in ständig gleichen Bahnen;
und vierzehn Tage Spanien ändern auch nichts daran. 

Makellose Typen, aber flache Charaktere;
Besser ist nicht auffallen, wo am liebsten grau in grau.
Besser ist nicht auffallen, am liebsten grau in grau,
grau in grau, grau in grau.

Farbe kommt in dein Leben, Farbe kommt in dein Leben,
Farbe kommt in dein Leben, wo der Meistermaler malt.
Farbe kommt in dein Leben, Farbe kommt in dein Leben,
Farbe kommt in dein Leben, wo der Meistermaler malt.
Wo der Meistermaler malt, nur wo der Meistermaler malt.

Wer ist denn schon gerne bekannt wie’n bunter Hund?
Lieber ist man einer der im Schutz der Masse schwimmt.
Doch wenn du mal Bilanz ziehst,
bleibt alles nur Plus-Minus.
Dann fehlt dir der Gewinn, der letzten Endes zählt.

Makelloser Typ, oh, Nichts riskiert und nichts gewonnen.
Setz im Leben doch Akzente, sonst bleibt alles grau in grau.
Setz im Leben doch Akzente, sonst bleibt alles grau in grau,
grau in grau, grau in grau.

Ich lerne Menschen kennen, die haben viel Profil,
weil Jesus ihre Oberflächlichkeit verändert hat.
Denn wo er dir ins Herz malt, da entsteht ein buntes Bild,
da ist Lachen, da ist Hoffnung, da ist was vom Trost im Leid.

Deine Fragen, deine Zweifel
stehen jetzt nicht zur Diskussion.
Jetzt geht’s um die Erfahrung,
Gott erst macht dich zur Person.
Jetzt geht’s um die Erfahrung,
Gott erst macht dich zur Person,
zur Person, zur Person.


gemeinsames Vater Unser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme,  Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen,
denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.


Dona nobis pacem

Dona nobis pacem, pacem, dona nobis pacem.
Dona nobis pacem, dona nobis pacem.
Dona nobis pacem, dona nobis pacem.


Möge die Straße

Möge die Straße uns zusammen führen
und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Und bis wir uns wiedersehen,  halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

Führe die Straße, die du gehst,
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab‘, wenn es kühl wird warme Gedanken,
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Hab‘ unterm Kopf ein weiches Kissen,
habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel,
bevor der Teufel merkt: du bist schon tot.

Bis wir uns ‚mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nie zu fest.


Segen / Abschluss