Oranienburger Gebetswoche 2026
Bitte beachtet die teils kurzfristigen Abweichungen!
Montag, 12. Januar
19:00 Uhr – Adventgemeinde
Martin-Luther-Str. 34
Dienstag, 13. Januar
19:00 Uhr – Gebet für die Stadt, mit Abendmahl
CJO e.V. – Rungestr. 35
Mittwoch, 14. Januar
19:00 Uhr – Gebet und Lobpreis
EGF Mittelstraße 13-14
Donnerstag, 15. Januar
15:00 Uhr – Seniorenkaffee und Gebet
Neuapostolische Kirche, Erzberger Str. 43
Freitag, 16. Januar
19:00 Uhr – Friedrich-Weissler-Haus
Granseer Str. 1, Sachsenhausen
Samstag, 17. Januar
10:30 Uhr – Abschlussgottesdienst
Adventgemeinde – Martin-Luther-Str. 34
Eröffnungs-Gottesdienst – Sonntag, 11.01.2026 – 10:00
Leitung: Pfarrer Friedemann Humburg, ev. Kirche St. Nicolai, Jörn Weimer, CJO e.V.
Predigt: Günter Born, Ev. Freik. Gemeinde Mittelstraße Oranienburg
gemeinsames Lied: O du fröhliche
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!
gemeinsame Psalmlesung: Psalm 104
Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott,
du bist sehr groß; in Hoheit und Pracht bist du gekleidet.
Licht ist dein Kleid, das du anhast.
Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt;
du baust deine Gemächer über den Wassern.
Du fährst auf den Wolken wie auf einem Wagen
und kommst daher auf den Fittichen des Windes,
der du machst Winde zu deinen Boten
und Feuerflammen zu deinen Dienern;
der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden,
dass es nicht wankt immer und ewiglich.
Die Flut der Tiefe deckte es wie ein Kleid,
und die Wasser standen über den Bergen,
aber vor deinem Schelten flohen sie,
vor deinem Donner fuhren sie dahin.
Sie stiegen hoch empor auf die Berge
und sanken herunter in die Täler zum Ort,
den du ihnen gegründet hast.
Du hast eine Grenze gesetzt,
darüber kommen sie nicht
und dürfen nicht wieder das Erdreich bedecken.
Du lässest Brunnen quellen in den Tälern,
dass sie zwischen den Bergen dahinfließen,
dass alle Tiere des Feldes trinken
und die Wildesel ihren Durst löschen.
Darüber sitzen die Vögel des Himmels
und singen in den Zweigen.
Du tränkst die Berge von oben her,
du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Du lässest Gras wachsen für das Vieh
und Saat zu Nutz den Menschen,
dass du Brot aus der Erde hervorbringst,
dass der Wein erfreue des Menschen Herz
und sein Antlitz glänze vom Öl
und das Brot des Menschen Herz stärke.
Die Bäume des HERRN stehen voll Saft,
die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.
Dort nisten die Vögel,
und die Störche wohnen in den Wipfeln.
Die hohen Berge geben dem Steinbock Zuflucht
und die Felsklüfte dem Klippdachs.
Du hast den Mond gemacht,
das Jahr danach zu teilen;
die Sonne weiß ihren Niedergang.
Du machst Finsternis, dass es Nacht wird;
da regen sich alle Tiere des Waldes,
die jungen Löwen, die da brüllen nach Raub
und ihre Speise fordern von Gott.
Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon
und legen sich in ihre Höhlen.
Dann geht der Mensch hinaus an seine Arbeit
und an sein Werk bis an den Abend.
HERR, wie sind deine Werke so groß und viel!
Du hast sie alle weise geordnet,
und die Erde ist voll deiner Güter.
Da ist das Meer, das so groß und weit ist,
da wimmelt’s ohne Zahl, große und kleine Tiere.
Dort ziehen Schiffe dahin; da ist der Leviatan,
den du gemacht hast, damit zu spielen.
Es wartet alles auf dich,
dass du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;
wenn du deine Hand auftust,
so werden sie mit Gutem gesättigt.
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;
nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie
und werden wieder Staub.
Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen,
und du machst neu das Antlitz der Erde.
Die Herrlichkeit des HERRN bleibe ewiglich,
der HERR freue sich seiner Werke!
Er schaut die Erde an, so bebt sie;
er rührt die Berge an, so rauchen sie.
Ich will dem HERRN singen mein Leben lang
und meinen Gott loben, solange ich bin.
Mein Reden möge ihm wohlgefallen.
Ich freue mich des HERRN.
Die Sünder sollen ein Ende nehmen auf Erden
und die Gottlosen nicht mehr sein. Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!
Gebet
Textlesung – Römer 8, 31-35 & 38-39
gemeinsames Lied: Lob, Anbetung – SJ 35
Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre, sei Dir in Ewigkeit!
Preis und Jubel Deinem Namen, König der Herrlichkeit.
Mächtig bist Du, der Du das All regierst,
mit starker Hand Völkergeschicke führst.
Vor dir erbebt Himmel und Erd und Meer.
Alles, was lebt, muss sagen: „Du bist Herr!“
Heilig bist Du, der in der Höhe thront,
unter dem Lob der Engelheere wohnt.
Wer maßt sich an, bei ew’ger Glut zu stehen,
wer kann den Herrn in seiner Schöne sehn?
Liebe bist Du, die stark und ewig liebt
und überfließt auf den, der Dich betrübt.
Göttliche Lieb, die in den Tod sich gibt,
die um uns wirbt und uns nach Hause liebt!
Stein und Kerzenaktion mit Orgelbegleitung
Glaubensbekenntnis
Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.
Amen.
gemeinsames Lied: Da wohnt ein Sehnen – SJ 128
Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,
nach dir, dich zu sehn, dir nah zu sein.
Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück,
nach Liebe, wie nur du sie gibst.
Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir.
In Sorge, im Schmerz sei da, sei uns nahe, Gott.
Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir.
In Ohnmacht, in Furcht sei da, sei uns nahe, Gott.
Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir.
In Krankheit, im Tod sei da, sei uns nahe, Gott.
Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir.
Wir hoffen auf dich sei da, sei uns nahe, Gott.
Predigt – Günter Born, EFG Mittelstraße
gemeinsames Lied: Großer Gott wir loben dich – EG 331
Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.
Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an, alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh: „Heilig, heilig, heilig!“ zu.
Heilig, Herr Gott Zebaoth! Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.
Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sünden, rett aus Tod, sei uns gnädig, Herre Gott!
Herr, erbarm, erbarme dich. Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich, wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein: lass uns nicht verloren sein.
gemeinsames Lied: Jesus ist kommen – EG 66
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude, A und O,
Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide.
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet’s den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.
Jesus ist kommen, ach, höret’s, ihr Sünder,
Jesus ist kommen mit Wasser und Blut.
Schauet der Bürge verschuldeter Kinder,
lässet sich würgen uns allen zu gut.
Macht aus gottlosen gottselige Kinder.
Jesus ist kommen, ach höret’s, ihr Sünder!
Jesus ist kommen, die lieblichste Krone
seines erhabenen Vaters ist hier,
holet sich Sünder und führt sie zum Throne.
O, der erstaunenden Liebesbegier!
Danket der Liebe, ergebt euch dem Sohne.
Jesus ist kommen, die lieblichste Krone.
Jesus ist kommen, nun springen die Banden,
stricke des Todes, die reißen entzwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden.
Er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schanden,
Jesus ist kommen, nun springen die Banden.
Jesus ist kommen, der starke Erlöser,
bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser,
führt die Gefangenen siegend heraus.
Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser?
Jesus ist kommen, der starke Erlöser.
Lob – Dank – Fürbitte
gemeinsames Gebet „Vater unser“
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen
gemeinsames Lied: Geh unter der Gnade – SJ 65
Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
Geh in seinem Frieden, was auch immer du tust
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte
Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst
Alte Stunden, alte Tage, lässt du zögernd nur zurück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück
Neue Stunden, neue Tage, zögernd nur steigst du hinein
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Gute Wünsche, gute Worte, wollen dir Begleiter sein
Doch die besten Wünsche münden, alle in den einen ein